Die Österreichische Quiz-Bundesliga geht ab 5. Juni 2026 in ihre zweite Saison. Titelverteidiger ist Team Micro, das 2025 mit 16 Siegen bei nur einer Niederlage den ersten Titel einstreifte. Anmeldeschluss ist Montag, 25. Mai, 23:59 Uhr!
Neu in der Saison 2026: Die Teams werden in Offline- und Online-Ligen geteilt. Die Offline-Liga kommt nur zustande, wenn sich mindestens zehn Teams anmelden. Als Anmeldung gilt ausschließlich die Einzahlung der Teilnahmegebühr in Höhe von 99 Euro für Offline-Teams und 49 Euro für Online-Teams (Kontodaten unten). Meisterehren und Meisterteller werden nur dem Champion in der Offline-Liga zuteil, außer es kommt keine Offline-Liga zustande.
Anmelden können sich Teams aus ganz Österreich unter Angabe eines Teamnamens und eines Kapitäns oder einer Kapitänin (Mail an office@quizaustria.at)! Auch 2026 bestehen die Kader der Teams aus 14 Spielern und Spielerinnen. Bei mehr als zehn Anmeldungen pro Liga werden die Teams je nach Endresultat von 2025 gereiht.
Termine ÖQB-Saison 2026: Runden 1-3: Freitag, 5. Juni Runden 4-6: Freitag, 12. Juni Runden 7-9: Freitag, 19. Juni Runden 10-12: Freitag, 4. September Runden 13-15: Freitag, 11. September Runden 16-18: Freitag, 18. September
Gespielt werden jeweils 16 Fragen aus zwei der Hauptkategorien Entertainment & Medien, Sport & Lifestyle, Geschichte & Kultur und Welt & Wissenschaften. Das Wissensduell wird nicht nur durch richtige Antworten entschieden, denn ihr vergebt eurem jeweiligen Duell für jede Antwort einen bis drei Punkte (neu!), je nachdem, wie ihr einschätzt, ob euer Gegner diese Frage beantworten kann oder nicht. So wird es möglich, ein Duell noch zu gewinnen, obwohl ihr weniger Antworten richtig beantworten konntet.
Im Online-Ligastrang können sich Teams remote zusammenfinden und gemeinsam spielen. Die Partien finden an jedem Standort zeitgleich statt, vorgesehener Spielbeginn ist Freitag, 19:00, kann sich aber noch durch Umfrage unter den Team-Anführer:innen ändern.
Viel Spaß bei der Österreichischen Quiz-Bundesliga 2026!
Hier die Kontodaten zur Einbezahlung der Teilnahmegebühr: Österreichischer Quiz-Verband IBAN: AT97 3600 0000 0078 4116 BIC: RZTIAT22 Verwendungszweck: [Teamname] OEQB 2026
Ein Jahr Quiz-Spaß zum Exklusivpreis: Ö80, ÖK50, QuizAustria und die ÖQV-Mitgliedschaft inklusive der BLITZ-Online-Quiz gibt's ab sofort um 119 Euro für das ganze Quiz-Jahr 2026!
Was ist im ÖQV-Packerl 2026 alles drin?
Zwölf Mal im Jahr bitten immer wechselnde Autor:innen bei den Ö80 in 80 Fragen quer durch alle Wissensgebiete zum rot-weiß-roten Wissensvergleich. Wie steht's um euer Wissen im nationalen Kräftemessen?
Spezialist:in in einem Wissensgebiet? Stellt es mit einem Top-Abschneiden bei den ÖK50 unter Beweis, wenn es in den Kategorien Wissenschaften, Lifestyle, Entertainment, Geschichte, Welt, Medien, Kultur und Sport gilt, von 50 Fragen so viele wie möglich richtig zu beantworten.
Im ÖQV-Paket ist natürlich auch das große Jahreshighlight beinhaltet: alle Einzel-, Doppel-, Buzzer- und Team-Events von QuizAustria 2026, den österreichischen Quiz-Meisterschaften, die an drei Tagen im Oktober in Innsbruck (16.-18.10.) stattfinden werden.
Außerdem legt euch der ÖQV die Jahresmitgliedschaft für zwölf Monate im Quiz-Verband bei. Ein Jahr ÖQV-Quiz bedeutet natürlich auch die Teilnahme am beliebten BLITZ, dem Online-Quiz mit zehn Sets pro Monat, bei dem mittlerweile etwa 200 Spieler:innen im Ligasystem gegeneinander antreten.
Das ganze Rundum-Sorglos-Paket für ein Jahr Quizzen mit Freu(n)den bekommt ihr 2026 für unschlagbare 119 Euro. Das Ticket berechtigt euch zur Teilnahme an allen genannten Quiz, die auch für die Österreichische Quiz-Rangliste zählen. Falls ihr eine Ausgabe verpassen solltet, bekommt ihr das Set nach Ablauf der offiziellen Spielperiode ganz einfach per Mail zugeschickt.
Prämie für nächstes Jahresticket bei Ranking-Teilnahme
Das Spielen um Ranglistenpunkte belohnt der ÖQV ab sofort mit einer Prämie für das nächste ÖQV-Jahresticket: Bei mindestens fünf Teilnahmen an Ö80-, ÖK50- oder QuizAustria-Events erhaltet ihr fünf Euro Abzug auf den Preis fürs Jahresticket 2027, bei mindestens zehn Teilnahmen sind es zehn Euro, bei 15 Teilnahmen 15 Euro und ab 20 Teilnahmen könnt ihr sogar 20 Euro vom Preis fürs 2027er-Ticket abziehen. Das gilt natürlich auch, wenn ihr das Saisonticket 2026 nicht habt und gelegentlich an ÖQV-Events teilnehmt.
Zudem werden neu auch Autor:innen- und Berater:innen-Tätigkeiten für Ö80 und ÖK50 mit Punkten im Wert von fünf Quiz-Teilnahmen pro Set vergütet.
Shut up and take my money!
Um das ÖQV-Saisonticket zu erhalten, überweist bitte 119 Euro auf das ÖQV-Konto oder per PayPal. Hier alle Daten:
Ist es nicht schön, wenn viele Leute zusammenkommen und eine gute Zeit miteinander verbringen? Sich drauf freuen, die anderen zu sehen, deren Leistungen anzuerkennen, sich miteinander und gegeneinander zu messen und sich gegenseitig nichts vorzuwerfen? Überhaupt einen respektvollen, aufmerksamen und vernünftigen Umgang miteinander zu pflegen, sich nicht zu streiten und selbst aufbrausende Gefühlsäußerungen rasch wieder zu glätten?
Dementsprechend gibt es auch Leute, die extra noch kurz vor Schluss anreisen, um "endlich wieder einmal die vielen schönen Gesichter zu sehen". (Für Menschen aus Wien: Gesichter ist hier positiv besetzt!) Und ist es nicht ein gutes Zeichen, wenn man sich am Schluss denkt, ach, mit der oder dem hätte ich noch viel mehr reden wollen?
Es begann am Freitag nach der Begrüßung mit einem der spannendsten Tagesordnungspunkte, zumindest laut Obmann Stefan Pletzer, der Auslosung zum Buzzerquiz, aber möglicherweise war das ironisch gemeint. Die Frage, wer in welcher Gruppe gegen wen antritt, zählt aber nicht zu den bis zu 700 Fragen, die im Lauf des Wochenendes zu beantworten waren, wenn man wollte – und die meisten wollten. Daher gab es "zum Aufwärmen" die aktuellen Ö80 und Ö50 Kultur, bevor es dann mit dem Bundesländerbewerb und dem Parallelbewerb "richtig" losging.
Moderiert von der Obfrau des Deutschen Quizvereins, Kassandra Kokkala, die auch die Fragen dafür geschrieben und vermutlich die weiteste Anreise hatte (nicht überprüft), maßen sich die Teams in vier Runden. Leider waren nicht alle voll besetzt, also wer aus Kärnten, Burgenland und Oberösterreich kommt oder dort lebt – meldet euch gern fürs nächste Jahr!
In einem knappen Rennen setzte sich Tirol gegen die Steiermark um Platz 3 durch. Das siegreiche Team der letzten beiden Jahre aus Niederösterreich wurde diesmal knapp geschlagen, sodass Vorarlberg erstmals Meister wurde. Im Parallelbewerb blieb Barbara Gar Nicht nur Blech, aber immerhin eine ehrenvolle Erwähnung wegen des schönen Namens. Bronze erreichte Cassius Crossfit, Silber ein anderes bekanntes Pubquiz Team, Philbot Rises und Nomen est omen, Platz 1 für Tisch 1. Alle Erwähnten durften sich über Aufsteller (Daniel Leitner und Team) und Urkunden freuen, die in Windeseile von Astrid Rief fertiggestellt wurden.
Vielleicht kommen die Leute aber ja ohnehin nur zu Quiz-Austria, weil es so tolle Tombolapreise gibt, die allesamt etwas mit den im jeweiligen Bewerb gestellten Fragen zu tun haben.
So gab es diesmal eine Dieffenbachie, einen Bolzenschneider, einen Nagellackentferner, diverse Bücher (Il Principe, das grüne Buch, Emily Dickinson, Loriot, A Little Life, Thomas Mann, Grüffelo, Gotteslob), die Siedler von Catan, einen Lorbeerkranz, eine Schallplatte der Beatles, ein Legami-Set, eine Flasche Frangelico, ein Gutschein für Rituals..., eine Flasche Neroliöl, ein Vogelbeerenschnaps, eine Kaurihalskette und eine Action Figur aus South Park.
Der Samstag begann mit der Mitgliederversammlung des ÖQV (in Kurzform, alles soweit gut, besten Dank an den Vorstand fürs bisher Geleistete und fürs Weitermachen). Es folgte die Rückkehr der Austrian Open ins Programm der Quiz-Austria. Um herauszufinden, wer die gewonnen hat, wird es noch dauern, vor Ort setzten sich Kassandra Kokkala und Alex Feist mit 118 Punkten von 160 möglichen an die Spitze.
Während die bisher beschriebenen Bewerbe im relativ kleinen Extrakammerl des Plutzer Bräu stattfanden, ging es für den Buzzer-Bewerb in den Hauptsaal und damit vor viele Menschen. Und gibt man Quizzenden ein Publikum, müssen sie natürlich erklären, wie klug sie sind, und gescheiter als eine Person, die die Antwort auf eine Frage weiß, ist immer noch jene, die die Frage formuliert hat. Dies nutzten die Autoren Michael Schimek und Rainer Patzl auch weidlich für humoristische Erläuterungen und kreatives Jammern über die jetzt nicht zu verlesenen Hinweise (was sie dann teilweise doch gemacht haben, denn es gibt ja schließlich auch noch einen Bildungsauftrag).
Die 8er Panels gingen wie immer sehr schnell (4 Fragen und aus) oder waren sehr spannend. Für alle, die es nicht über die 1. Runde hinaus schafften, galt wie immer der Grundsatz: "Bei den anderen Sets hätte ich alles gewusst!"
Im Halbfinale setzten sich dann vier "Legenden" durch, je zwei aus den Teams Simmering-Kapfenberg und Micro/Bobby (siehe später), die nach dem Team-Quiz auch das Finale spielten. Dort, in einem extrem knappen Entscheidung, setzte sich Franz Eichhorn (Sieger 2023) vor Alex Feist (Sieger 2021), Martin Haas (Staatsmeister 2022) und Nick Martin (dreifacher Staatsmeister 2022) durch.
Traditionell sind die meisten teilnehmenden Personen beim Teambewerb (6er Teams) dabei, diesmal immerhin 111 in 22, von durch viele Quizfeuer zusammengeschmiedeten bis neu zusammengewürfelten. Moderiert von Umra, gab es in zwei Runden jeweils 5 Bilder, 16 Fragen und 5 Bonusfragen zu lösen. Die Bonusfragen brachten nur 0,1 Punkte, sollten schwer sein und als Tiebreaker fungieren. Das hat soweit funktioniert, aber am schwersten vom Schnitt her war die Bilderrunde 1, die Jugendphotos von Personen des Jahres 2025 zeigten. Mit einem perfect score sicherte sich Simmering-Kapfenberg die Halbzeitführung. Dahinter wurde es knapp: Micro/Bobby (siehe oben), Vorkoster Cordalis, Die Schmiedekünstler und the Council of Elrond lagen mit 18 Punkten nur durch die Bonusfragen getrennt.
Die zweite Runde fiel an der Spitze noch enger aus, die Blitz Supercrew (schließlich Platz 5) lag nur 0,1 Punkte hinter Simmering-Kapfenberg, die erneut den Highscore einheimsten und somit verdient den Titel holten, übrigens in der gleichen Besetzung wie 2023, insgesamt den dritten. Dahinter blieb es knapp, und nur mit 0,1 Punkten Rückstand landete der sechsfache Champion Micro/Bobby auf Platz 3, während The Council of Elrond den zweiten Platz aus dem Vorjahr wiederholte. Das Team hatte außerdem die meisten Bonusfragen richtig (7) und in Summe gleich viele korrekte Antworten wie das Siegerteam.
Neben den schon weidlich TV-erfahrenen Simmering-Kapfenberg dürfen sich auch die Slope Artists über ein Panel bei Quizmaster freuen.
Ebenso durften sich Micro/Bobby über 300 Euro für eine Pub-Quiz-Party freuen, sowie Christoph Haller über eine einjährige ÖQV Mitgliedschaft.
Als weitere Rahmenprogrammpunkte gab es noch die Ehrungen für die besten Teams der Quizderbys (na nOg) und der erstmaligen Durchführung der Quizbundesliga (Micro) mit einem wunderbaren Meisterteller, sowie ein spezielles Kahoot! zur Einzel-Qualifikation für Nicht-Mitglieder des ÖQV.
Der Sonntag begann mit einer anderen Tradition der Quiz-Austria, Warten bis das Lokal öffnet. Immerhin gab das ausreichend Gelegenheit, die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. So kam es zu leichten Verzögerungen, aber keine Angst, die wurden im Lauf des Tages noch riesige.
Der Doppelbewerb war von den Sets knackig gestaltet, erinnerte an den Sager von Helmut Qualtinger über das Siegerteam Simmering gegen Kapfenberg (also Brutalität), aber es soll sich ja auch die Spreu vom Weizen trennen. 35 Doppel nahmen die Herausforderung an und schlugen sich tapfer, denn wie heißt es, jeder Punkt zählt.
Neu eingeführt wurde die Kategorie Mixed, in der Claudia Lösch & Franz Eichhorn prämiert wurden. An der Spitze war es eng, Platz drei erreichten Alex Feist & Patrick Nimmervoll. Mit einem Punkt Rückstand auf Platz 2 landeten die Sieger von 2022 Bernd Fruhwirth & Franco Sottopietra hinter den Geheimfavoriten Michael Schimek & Nicholas Martin.
Letzte Anmerkung, warum hat man im Doppel weniger Zeit als bei den Austrian Open? Viel Zeit zur Diskussion bleibt da nicht.
Im Einzel durften dann doch alle mitspielen, die da waren und wollten (ich zitiere "Heute keine Schularbeiten mehr."), das waren immerhin 49 und 29 der Top 30 des ÖQV-Rankings. Wenn ihr euch wundert, wieso es in der Vorrunde vergleichsweise wenig Punkte gab, liegt das daran, dass es ein Streichresultat gab, damit die Fragenautorinnen auch mitspielen konnten.
Auch gab es eine Neuerung bei der Qualifikation fürs Finale, wo jeweils die drei besten der vier Kategorien teilnehmen durften, sowie die fünf besten Gesamtresultate (von den sonst nicht Qualifizierten). So schafften es 20 Personen ins Finale, in dem die Punkte doppelt zählten. Und das Ergebnis war richtig, richtig knapp. Platz 3 wurde durch den 1. Tiebreaker (Finalpunkte) gegen Nick Martin zugunsten von Alex Feist entschieden, Platz 1 durch den 2. Tiebreaker (höchste Kategorie) gegen Franco Sottopietra zugunsten von Claudia Lösch, die somit die erste Staatsmeisterin der Quiz-Austria im Einzel wurde.
Neben ihr darf sich auch noch Stefan Breuss über einen Auftritt bei Quizjagd freuen.
Herzliche Gratulation an alle Personen, die etwas gewonnen haben, noch mehr Gratulationen an alle, die mitgespielt haben.
Und könnte mal bitte jemand untersuchen, wieso man sich kaum an die Fragen erinnert, die man richtig beantwortet hat, sondern hauptsächlich an jene, die man den Partner:innen erfolgreich ausgeredet oder vergessen hat hinzuschreiben. Und am meisten ärgert man sich über die Fragen, wo man die Antwort ja eigentlich wissen hätte können, dementsprechend großes Geraune gab es stets bei den Auflösungen.
Zu guter Letzt, in the place of honor, wie im Herrn der Ringe steht, gebührender Dank an alle Personen, die bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltung ihre Freizeit, ihre Kreativität und ihre Ressourcen eingesetzt haben, um uns allen dieses schöne Erlebnis zu ermöglichen.
Bei allen österreichischen Events des ALPENQUIZ werden Spenden für die Österreichische Kinderkrebshilfe gesammelt. Insgesamt kamen im Jahr 2025 so 893 Euro zusammen, die ÖQV-Vorstandsmitglied Astrid Rief in Wien an Moritz Mendel von der Kinderkrebshilfe übergab.
Foto: Österreichische Kinderkrebshilfe
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