xs – Das wöchentliche 10-Fragen-Quiz (24.05.2020)

Jeden Sonntag erscheint wöchentlich eine Ausgabe von "xs - Die Kleinen Zehn". Wenn ihr gern selber eine Ausgabe beisteuern möchtet, schreibt uns einfach! Das Thema könnt ihr selbst wählen. Schön sind jedoch immer unterschiedliche Fragen zu einem bestimmten (aktuellen) Thema. Da seit Februar 2019 die wöchentlichen XS auch auf derstandard.at veröffentlicht werden (in der Rubrik User/Quizblog), dort aber immer drei Antwortmöglichkeiten zur Auswahl stehen, freuen wir uns, wenn ihr uns bei eurem XS auch gleich zwei alternative, falsche Optionen anbietet.

Vor einiger Zeit hatten wir hier den ersten Teil, nun folgt der zweite und damit wird es noch knackiger: Nennt den gemeinsamen Vornamen UND die jeweils drei Nachnamen! Zusammengestellt hat das Ganze wieder Mischa Domanig aus Innsbruck, der uns zu diesem Format ein gewohnt abwechslungsreiches Quiz erdacht hat.

Die Regeln:

Für einen Punkt: Findet den gemeinsamen Vornamen!

Für einen zweiten Punkt: Nennt die drei Nachnamen! (Für zwei gibt es einen halben Punkt).

Viel Spaß!

 

1 a) Zuletzt war ich, erstmals zusammen mit Catherine Deneuve, im französisch-japanischen Film „La Vérité“ (dümmlicher deutscher Nebentitel: Leben und lügen lassen) zu sehen.

1 b) Ich galt, etwas sexistisch, als „Muse der Existenzialisten“, weil ich Sartre oder Camus zu meinem Bekanntenkreis zählte. Vor allem aber schätzt man mich als „grande dame de la chanson“ sowie als Schauspielerin.

1 c) Man kennt mich nicht für meine Rollen in Filmen wie dem Remake von „Cape Fear“, „Strange Days“ oder „From Dusk Till Dawn“, sondern auch als Frontfrau meiner Band „… and the Licks“.

 

2 a) Ich war Vorgänger von Madeleine Albright als US-Außenminister unter Bill Clinton. Ich war u. a. an den Verhandlungen zum Dayton-Abkommen beteiligt, mit dem der Bosnien-Krieg beendet wurde. Nach der höchst umstrittenen Präsidentschaftswahl 2000 führte ich Al Gores Kampagne für eine Neuauszählung in Florida an.

2 b) Ich bin der einzige Mensch, der für denselben Film als Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Oscar-nominiert wurde – und schaffte dieses Kunststück sogar zweimal: für „Heaven Can Wait“ (1978) und „Reds“ (1981).

2 c) Im „World’s Billionaires Ranking“ von Forbes lagen in den letzten Jahren nur Jeff Bezos und Bill Gates vor mir.

 

3 a) Ende November 2018, also zum Glück noch deutlich vor Corona, läutete ich beim „Top of the mountain“-Opening in Ischgl die Wintersaison ein.

3 b) Beim Vorsprechen für eine meiner bekanntesten Rollen führte ich einen Haka-Tanz namens „Ka Mate“ vor. Auch auf Superhelden verstehe ich mich gut.

3 c) Als Kind wurde ich im Feriencamp wegen meines entstellten Gesichts geärgert, stürzte in einen See und ertrank. Ich kehrte von den Toten zurück und hinterließ mit meinen Markenzeichen, Maske und Machete, tiefschürfenden Eindruck.

 

4 a) Bekannt wurde ich 2007 durch meinen vierten Platz in der zweiten Staffel von Germany’s Next Topmodel. Meinen Nachnamen teile ich mir mit einem von Peter Simonischek verkörperten Filmcharakter.

4 b) Mein zweites Album trug den nicht eben kompakten Titel „When the Pawn Hits the Conflicts He Thinks like a King What He Knows Throws the Blows When He Goes to the Fight and He'll Win the Whole Thing 'fore He Enters the Ring There's No Body to Batter When Your Mind Is Your Might so When You Go Solo, You Hold Your Own Hand and Remember That Depth Is the Greatest of Heights and If You Know Where You Stand, Then You Know Where to Land and If You Fall It Won't Matter, Cuz You'll Know That You're Right“ (puh!).

Mein neues, dieser Tage erscheinendes fünftes Album heißt vergleichsweise knapp „Fetch The Bolt Cutters“. Zu meinen Ex-Partnern zählen der Zauberkünstler David Blaine und Regisseur Paul Thomas Anderson.

4 c) Bevor ich 2005 meinen jetzigen Gatten ehelichte, war ich mit dem Schweizer Finanzier Giovanni Mahler, dem neapolitanischen Unternehmer Andrea Pacifico Griffini und dem italienischen Finanzmanager John Balzarini verheiratet.

 

5a) In der ORF-Satireserie „Wir Staatskünstler“ wurde ich von der Schauspielerin Claudia Kottal dargestellt. Parodiert wurden angebliche politische Beeinflussungsversuche, die ich (und ein weiterer damaliger SPÖ-Jungspund, Niko Pelinka) auf den öffentlichen Rundfunk ausgeübt haben sollen. 2014 zog ich mich aus der Politik zurück, u. a. um in Standford zu studieren.

5 b) "I, I live among the creatures of the night / I haven't got the will to try and fight / (…) You take my self, you take my self control"

5 c) Ich bin, seit heuer, Oscar-Preisträgerin, und auch als Seriendarstellerin sehr gefragt. Fans von David Lynch kennen mich aber schon seit 1986. 

 

6 a) Als Schauspieler gab ich besonders den eleganten, ritterlichen (!) Gentleman bzw. den weltgewandten französischen Liebhaber, meist mit Anzug und Hut. Bekannt wurde ich auch mit Liedern wie „Livin' In The Sunlight“, „Valentine“, „Mimi“ oder dem (völlig harmlos gemeinten) „Thank Heaven for Little Girls“ aus dem Musical-Film „Gigi“ (1958).

6 b) Obwohl wir beide den Ausdruck zurückwiesen, galt ich zusammen mit Claude Debussy als Hauptvertreter des musikalischen Impressionismus.

6 c) Die ersten beiden Alben meiner Band, „Nelken & Schillinge“ sowie „Die Pest im Piemont“, fanden über Indiepop-Kreise hinaus nicht besonders viel Beachtung. Mit diversen Hitsingles änderte sich das ab 2013 dramatisch, wir legten eine Karriere hin, die unserem Bandnamen entspricht.

 

7 a) Ich gelte, vor allem mit der losen Formation „Blues Incorporated“, als Vater des britischen Blues. Zur fluktuierenden Gruppe zählten zB Charlie Watts, Jack Bruce oder Ginger Baker, im Umfeld bewegten sich auch Mick Jagger, Keith Richards, Brian Jones, Rod Stewart oder Jimmy Page.

7 b) Mit meinen Hauptwerken mit den übersetzten Titeln „Über die Demokratie in Amerika“ und „Der alte Staat und die Revolution“ gelte ich als einer der Pioniere von Politikwissenschaft und Soziologie. Das Los der Sklaven in den USA kritisierte ich scharf, zugleich war ich klarer Befürworter einer kolonialistischen Eroberungs- und Segregationspolitik in Algerien.

7 c) Zwischen 2000 und 2007 (und später in einer Netflix-Miniserie) war ich eine der beiden Hauptfiguren in einer recht populären TV-Serie.

 

8 a) Ich absolvierte 326 Pflichtspiele für Austria Wien und 49 Einsätze im österreichischen Fußball-Nationalteam. Von 2009 bis 2011 war ich Co-Trainer von Didi Constantini, aktuell betreute ich Österreichs U18. Als ORF-Analyst erntete ich für meine eher hölzerne Art auch viel Häme.

8 b) Geboren wurde ich in Hall in Tirol, mein größter Erfolg war der Slalomweltmeistertitel 2009, auch Siege in Kitzbühel, Schladming und Wengen habe ich am Konto.

8 c) Nach Bruce Springsteen (1973) wurde auch ich, sogar deutlich erfolgreicher, vom Licht geblendet (1977).

 

9 a) Im heute schon erwähnten Remake von „Cape Fear“ spielte ich jene Rolle, die im Original von Gregory Peck verkörpert wurde.

9 b) Meine wichtigsten Vorbilder (bzw. die meines Schöpfers Manfred Schmidt) waren Sherlock Holmes (wie dieser trage auch ich einen karierten Mantel, rauche Pfeife und spiele Geige), aber auch die Heftromanserie „Nat Pinkerton. Der König der Detectivs“ (sic!).

9 c) Auf meinen Ärzte-Diplomen steht unter anderem „Club Med School“, „Female Body Inspector“ oder „I went to medical school for four years and all I got was this lousy diploma“. Ich habe Angst vor Blut, was in meinem Beruf nicht unbedingt förderlich ist. Trotzdem bin ich immer gut drauf, grüße mit „Hello, Everybody!“ – und werde dafür stets mit meinem Vornamen zuückgegrüßt.

 

10 a) Meine Spitznamen lauteten u. a. „The Brazilian Bombshell“ oder, wegen meiner spektakulären Frucht-Hüte, „the lady in the tutti-frutti hat“. Als Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin galt ich von den 1930er bis 50er Jahren als die Künstlerin des Samba schlechthin.

10 b) Eigentlich heiße ich Tara Leigh Patrick, aber man kennt mich nur unter meinem Künstlernamen. Am bekanntesten bin ich nach wie vor für meine Rolle als Lanie McKenzie in einer TV-Serie der 90er Jahre. Meine Kurzzeit-Ehe mit Dennis Rodman schloss ich in einer emotionalen Ausnahmesituation nach dem Tod meiner Mutter und meiner Schwester.

10 c) Ausgangspunkt für meine Popularität war eine Computerspielserie, die ab Mitte der 80er Jahre erschien, ab 1991 erschien eine gleichnamige TV-Kindersendung, deren Titel die Frage stellte, wo um alles in der Welt ich stecke. Auf Deutsch lautete das Motto: „Jagd um die Welt – schnappt …“.

Antworten

  1. JULIETTE: Binoche, Greco, Lewis
  2. WARREN: Christopher, Beatty, Buffett
  3. JASON: Derulo, Momoa, Voorhees
  4. FIONA: Erdmann, Apple, Swarovski/Pacifico-Griffini-Grasser
  5. LAURA: Rudas, Branigan, Dern
  6. MAURICE: Chevalier, Ravel, Ernst [Bilderbuch]
  7. ALEXIS: Korner, de Tocqueville, Bledel
  8. MANFRED: Zsak, Pranger, Mann
  9. NICK: Nolte, Knatterton, Dr. Nick Riviera
  10. CARMEN: Miranda, Electra, Sandiego

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